Kontrollfrage 2: Mehr oder weniger Sekretärinnen?

Wird es in Zukunft aus transaktionstheoretischer Sicht mehr oder weniger Sekretärinnen geben?

Seite 442 zeigt ein überraschendes Ergebnis: Da Transaktionskosten und Produktionskosten sinken durch die Anwendung von IT, lässt sich in einem Diagramm mit der X-Achse „Grad der Arbeitsteilung“ und der y-Achse „Kosten“ zeigen, dass durch Einsatz von IT der ökonomisch optimale Grad der Arbeitsteilung sinkt – und nicht steigt! IT ermöglicht also ein Job-Enrichment aus ökonomischen Gründen. Das bedeutet für die obige Ausgangsfrage, dass Sekretärinnen mehr unterschiedliche Arbeit bekommen. Es gibt also tendenziell ehe weniger Sekretärinnen, dafür aber mit mehr abwechslungsreicherer Arbeit.

–> FRAGE an einen eventuellen Lektor: Stimmt das?

~ von mrohner am Mai 30, 2008.

3 Antworten to “Kontrollfrage 2: Mehr oder weniger Sekretärinnen?”

  1. Es gibt weniger Sekretärinen. Und zwar deshalb, weil der Boss selber schneller ist, wenn er ein Email schreibt, als wenn ers der Sekretärin (wieso eigentlihc immer weiblich, sehr diskriminierend *hüstel*) im Vorzimmer diktieren muss.

    Zwar steigen die Kosten für die IT-Technik an (und die Sekretärinen, dies in dieser Branche auch braucht), doch der von dieser Branche erbrachte Nutzen ist grösser und substituiert deshalb anderorts mehr Sekretärinen als eingestellt werden bei den IT Firmen. Blubb.

  2. IT fungiert als erweitertes Kompetenzfeld des Chefs (und des Sekretärs) und führt deshalb zu mehr Arbeit bei weniger Personal…

  3. Also stimmt meine Antwort plus minus. :-) Danke für die Rückmeldung!

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